 | Wide Color Gamut-Displays | In letzter Zeit hat es in den Bereichen Digitale Bilderfassung, Farbverarbeitungssysteme, Farbdrucker sowie bei der Entwicklung anderer fotografischer Ein-/Ausgabesysteme bemerkenswerte Fortschritte gegeben. Hinzu kommen neue Technologien, die nicht nur erstaunlich hohe Auflösungen, sondern auch signifikante Fortschritte bei der Reproduktion von Farben in puncto Umfang und Tiefe erzielten. Ein standardisierter Farbraum verspricht die einheitliche Farbreproduktion über alle Plattformen und Geräte hinweg und dies auf der Grundlage einer breiten Farbpalette und zwar vom Zeitpunkt der Bilderfassung bis hin zur Bildausgabe. Einfaches Beispiel: Das Bild einer Digitalkamera wird digital in die Bildbearbeitungsapplikation eines PCs eingelesen und danach direkt auf einen Drucker ausgegeben, wobei der Anwender im Idealfall das betreffende Bild genau mit den Originalfarben auf einem Monitor oder in Form eines Hardcopy-Ausdruckes betrachten kann. Standardisierte Farbräume haben jedoch schon immer sehr anspruchsvolle Hardwaretechnologien vorausgesetzt und sind deshalb in der Regel nur im Rahmen von professionellen DTP-, PrePress-, Color Proof Matching- oder Color Management System-Umgebungen zu finden.
Alternativ und als Folge dazu wurden Farbräume mit reduzierter Farbpalette entwickelt, die in Kombination mit einer Vielzahl von Consumergeräten kompatibel sind. sRGB - das verbreiteste dieser Farbraum-Derivate - entspricht hierbei dem von der IEC61966-2-1 (International Electrotechnical Commission) als Norm definierten sRGB-Farbraum, ein Standard, der - von der Industrie wohlwollend gefördert - im Rahmen von Consumer Electronic-Anwendungen der Bereiche Digitalkameras, PC-Betriebssysteme, PC-Farbmonitore sowie Desktop-Drucker weite Verbreitung gefunden hat.
Die Anforderungen von Profianwendern bildverarbeitender Spezialgeräte, industrieller Vierfarb-Druckmaschinen sowie aus den Bereichen DTP und Color-Proofing (Farbandruck) sind hingegen noch höher gesteckt, wobei für diese Zielgruppe die Farbkonsistenz über einen großen Farbraum hinweg eine wichtige Rolle spielt. Adobe RGB - der von der Firma Adobe entwickelte erweiterte Farbraum - konnte sich in diesem Kontext im Laufe der Zeit zu einem Defacto-Standard auf dem Profimarkt für Farbverarbeitung durchsetzen. Aufgrund der hohen Akzeptanz dieses Defacto-Standards bedeutet die Übereinstimmung mit Adobe RGB gleichzeitig auch Cross-Kompatibilität mit einer Vielzahl von digitalen High-End-Farbgeräten aus dem Profibereich wie Kameras, Scanner sowie digitale Transmissions- und Drucksysteme. Für die meisten elektronischen Anzeigegeräte hingegen galt bis dahin jedoch der Satz von der Unvollständigkeit der digitalen Kette, die - bedingt durch die enormen technischen Anforderungen - eine durchgehende Kompatibilität mit dem Adobe RGB-Farbraum unmöglich machte.
Die technische Herausforderung war damit gestellt: Entwicklung einer Technologie für elektronische Displays mit voller Kompatibilität zum Adobe RGB-Farbraum sowie als Folge davon die Garantie für uneingeschränkte Farbsicherheit in allen Bereichen und Stufen der Farbverarbeitung. Der Anfang der digitalen Kette, d. h. die Bilderfassung, hat sich erfolgreich den Adobe RGB-Farbraum zu eigen gemacht, und die Druck- bzw. Hardcopy-Drucktechnologie war in der Lage, dieser Entwicklung zügig und konsequent zu folgen. Das fehlende Glied der digitalen Kette konnte mit Hilfe der erst kürzlich von NEC-Mitsubishi entwickelten Wide Color Gamut-Technologie erfolgreich geschlossen werden.
CRT Wide Color Gamut-Display
Die Farbpalette eines CRT-Displays ist abhängig von der Chrominanz- Leuchtkraft des verwendeten roten, grünen bzw. blauen Phosphors, wobei CRT-Displays bis hin zu 85 % des historisch gesehen für die Farbanzeige auf Fernsehgeräten zuständigen NTSC (National Television System Committee in North America)-Farbraumes abdecken können. Typischerweise waren bestimmte Schwachpunkte immer in Kombination mit grünem Phosphor aufgetreten, dessen Verwendung gleichzeitig allerdings mit der Erweiterung des Farbraumes sowie einer kurzen Persistenz (Nachleuchten) einherging. Eine absolute Innovation nicht nur in Sachen Werkstoffkunde ist der neue 22 Zoll-CRT-Bildschirm - Modell RDF225WG - von NEC Display Solutions, mit dem zum erstenmal ein dem Adobe RGB-Farbraum kompatibler Bildschirm erfolgreich in den Markt eingeführt wurde. Zusätzlich bietet diese Neuentwicklung dem Anwender die überlegene Bildgeometrie, den absolut sauberen Brennpunkt sowie die herausragenden ergonomischen Merkmale der bekannten Diamondtron Naturally Flat-Modelle. Bei dem innovativen Werkstoff handelt es sich um eine grüne Phosphorart mit niedriger Persistenzrate, die sich hervorragend dafür eignet, den Adobe RGB-Farbraum weitgehend auf einem CRT-Display darzustellen.
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| Spezifikation
| | CRT
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| 22" Diamondtron NF Wide Color Gamut-CRT
| | Schlitzmaskenabstand
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| 0,24 mm
| | Maximale Auflösung
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| 2048 x 1536
| Maximale (Höchstwert) Leuchtdichte
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| 100 cd/m2 @ 9300 K 80 cd/m2 @ 6500 K
| | Farbpalette
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| Adobe RGB (93,3 % NTSC)
| | Temperaturbereich Weißfarbe
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| 5000-9300 K
| | Eingang Videosignal
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| Analog VGA (infinite Gradation)
| | Gradation Display-Ausgabe
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| Analog (infinite Gradation)
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Das Modell RDF255WG wurde durch NEC Corporation erfolgreich auf den japanischen Markt bei Kunden mit dedizierten Anforderungen in der Druckvorstufe eingeführt. In Europa kann dieses Modell über ein BTO (Build-to-Order)-Arrangement bezogen werden, wobei wir erwarten, dass sich der professionelle Markt für Farbverarbeitung auf LCD-Displays mit integrierter Wide Color Gamut-Technologie fokussieren wird.
LCD Wide Color Gamut-Display in Kombination mit LED-Backlight-Technologie
Die den Markt für Display-Geräte beherrschende Kraft ist zweifellos die LCD-Technologie, die ihre Position als dominierende Display-Plattform neben der herausragenden Ergonomie, dem reduzierten Energiebedarf, den platzsparenden Eigenschaften sowie den Vorzügen einer geringen Total-Cost-of-Ownership zu verdanken hat. Neuere Entwicklungen machen nun deutlich, dass selbst LCD-Monitore von Applikationen profitieren können, die über einen größeren Farbraum verfügen, also in ein Segment vordringen können, das historisch betrachtet von CRT-Bildschirmen besetzt war. Das Funktionsprinzip eines LCD-Monitors basiert auf einer hellen Hintergrundbeleuchtung mit weißem Licht (in der Regel eine Quecksilber-Leuchtstoffröhre), die hinter eine Reihe von Farbmatrix-LC-Filtern angebracht wird. Die LCD-Filtermatrizen werden dabei zwecks Justierung der Lichtdurchlässigkeit digital durch Anlegen einer Spannung gesteuert, womit ein entsprechendes Bild erzeugt werden kann. Das Hintergrundlicht selbst bestimmt die Farbtemperatur und den verfügbaren Farbraum, der in der Regel etwa 75 % des NTSC-Farbraumes abdeckt. Die Entwicklung einer innovativen Hintergrundbeleuchtung auf LED-Basis (Licht emittierende Dioden) mit der Fähigkeit der Erzeugung von weißem Licht mit erweiterten Farbspektrum ermöglicht heute die Darstellung eines breiteren Bereiches von Spektralfarben. Das neue LED-Hintergrundlicht ermöglicht das Justieren des Weißpunktes, womit - in Kombination mit einem Feedback-Sensor - sichergestellt werden kann, das das betreffende Display konstant mit der voreingestellten Performance arbeitet. Diese Innovationstechnologie wurde von NEC Display Solutions in enger Kooperation mit professionellen Anwendern aus der Farbindustrie weiterentwickelt. Nun ist es möglich, dass der Adobe RGB-Farbraum auch mit einem LCD-Monitor konsistent dargestellt werden kann!
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| Spezifikation
| | LCD
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| 21,3" LCD mit integrierter Dual Domain In Plane Switching-Technologie
| | Lochabstand
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| 0,27 mm
| | Auflösung
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| 1600 x 1200
| | Farbpalette
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| 101% Adobe RGB (97% NTSC)
| | Natives Weiß
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| 6500 K
| | Standardhelligkeit
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| 180 cd/m2 @ 6500 K (Standard)
| | Kontrastverhältnis
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| 500:1 (Standard)
| | Eingang Videosignal
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| Analog VGA und Digital DVI
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Die Entwicklung von Wide Gamut-LCD-Displays ist sehr weit fortgeschritten, und die bereits vorhandenen Prototypen signalisieren, dass die Massenproduktion im ersten Quartal des kommenden Jahres beginnen kann. In der Zwischenzeit wird NEC-Mitsubishi versuchen, diese Schlüsseltechnologie an potentielle Kunden zu vermitteln und diese auf den mit Spannung erwarteten Produktstart vorzubereiten.
NEC Display Solutions Europe GmbH
Die NEC Display Solutions Europe GmbH mit Sitz in München, Deutschland, ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der NEC Corporation, Tokio. Das Unternehmen ist zum 1. April 2005 aus dem Joint Venture für den Monitorbereich zwischen NEC Corp. und Mitsubishi Electric – NEC-Mitsubishi Electronics Display-Europe GmbH – hervorgegangen. In Europa hat die NEC Display Solutions Europe GmbH Niederlassungen in Deutschland für Zentral- Ost- und Südosteuropa, in Frankreich und Großbritannien sowie Vertriebsbüros in Italien, den Niederlanden, Russland, Spanien, Schweden und Polen. Das Unternehmen profitiert vom technologischen Know-how und den Technologien der NEC Corporation und ist mit eigener Forschung und Entwicklung einer der weltweit führenden Hersteller von Desktop-Monitoren, auch für farbkritische Anwendungen, großformatigen LCDs – so genannten Public Displays – und speziellen Displays für das medizinische Umfeld. CEO der NEC Display Solutions, Ltd, Japan, ist Hirotoshi Matsuda. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1.500 Mitarbeiter. Managing Director des Europa-Headquarters ist Noboru Akagi. Weitere Informationen unter www.nec-display-solutions.com.
Die NEC Corporation (NASDAQ: NIPNY, FTSE: 6701q.1, TSE: 6701) ist ein führender Anbieter von Informations- und Telekommunikationstechnik. Das Unternehmen gehört zu den Global Fortune 500 Firmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit. NEC entwickelt für seine Kunden maßgeschneiderte Lösungen für die vernetzte Welt: zum Leistungsspektrum gehört die Entwicklung von Halbleiter-Basistechnologie, Aufbau und Service von Großsystemen, Systemintegration sowie die Bereitstellung von Mobil- und Breitbandtechnologie. NEC beschäftigt mehr als 140.000 Mitarbeiter. Der Umsatz belief sich im vergangenen Geschäftsjahr 2002/2003 auf rund 40 Mrd. US-$. Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.nec.com.
Weitere Informationen:
Sabine Meinitz, Corporate Communications Manager Europe NEC Display Solutions Europe GmbH Landshuter Allee 12-14 80637 München Tel.: +49+89/99 699-272 Fax: +49+89/99 699-525 E-mail: sabine.meinitz@nec-displays.com oder
Kathrin Schwabe, Press Officer Europe NEC Display Solutions Europe GmbH Landshuter Allee 12-14 80637 München Tel.: +49+89/99 699-177 Fax: +49+89/99 699-525 E-mail: kathrin.schwabe@nec-displays.com
Trimedia München GmbH Grimmstraße 1 80336 München Tel.: +49+89/76 77 35-0 Fax: ++49+89/76 77 35-500 E-mail: seemore@muc.trimedia.de
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