SpectraView II

SpectraView II ist eine äußerst präzise, zuverlässige, mit zahlreichen Funktionen ausgestattete Lösung zur Bildschirmkalibrierung und Profilerstellung, die reproduzierbare Ergebnisse liefert.


Die Software wurde für Profis konzipiert, die mit farbtreuen Anwendungen arbeiten. Sie verbindet die Funktionen der SpectraView Engine auf den preisgekrönten Desktopmonitoren der PA-Serie von NEC sowie auf den Large Format Displays von NEC mit UHD-Auflösung mit einem Farbsensor und hochentwickelter Kalibrierungssoftware. Zusammen ergeben diese Elemente eine äußerst präzise, zuverlässige, mit zahlreichen Funktionen ausgestattete Lösung zur Bildschirmkalibrierung und Profilerstellung, die reproduzierbare Ergebnisse liefert.

Während des Kalibrierungsvorgangs misst das SpectraView II-System mit einem Farbsensor die Farbwerte auf dem Bildschirm. Anschließend analysiert die Software die erfassten Messwerte und übermittelt ihre Farbkorrekturbefehle direkt an den Bildschirm des Monitors. Farbkorrekturen erfolgen somit nicht in der Videografikkarte, sondern im Monitor selbst. Bei SpectraView II wird die Videografikkarte überhaupt nicht für Gamma- oder Tonwertkorrekturen am Bildschirm verwendet, damit die Farbtreue des Systems gewährleistet bleibt.

SpectraView II ist auf Apple Mac OS, Microsoft Windows und verschiedenen Linux-Distributionen verfügbar.

DIE WICHTIGSTEN FUNKTIONEN

Interne Look-Up-Tabellen (LUTs) mit hoher Bit-Tiefe
Jeder LCD-Bildschirm, der über SpectraView-II-Funktionen verfügt, besitzt drei interne 14-Bit-, 12-Bit- oder 10-Bit-LUTs (je nach Modell). Mithilfe dieser Tabellen können sehr genaue Korrekturen an der Tonwertkurve des Bildschirms vorgenommen werden, ohne die Anzahl darstellbarer Farben zu verringern.

Monitor sperren
Im Anschluss an die Kalibrierung können im Bildschirmmenü (OSD) die Bedienelemente für den Bildschirm des Monitors gesperrt werden, um versehentliche oder unbefugte Änderungen zu verhindern, die dazu führen könnten, dass der Monitor nicht mehr richtig kalibriert ist.

Vollautomatische Kalibrierung
Da Korrekturen direkt über die Hardware des Bildschirms erfolgen, werden die optimalen Einstellungen ohne Interaktion mit dem Anwender vorgenommen. SpectraView II kommuniziert über den Display-Data-Channel mit den Monitoren. Dabei handelt es sich um eine Befehlsschnittstelle (DDC/CI), die zur wechselseitigen Kommunikation zwischen der Videografikkarte und dem Bildschirm des Monitors über das normale Videosignalkabel dient. Es werden keine zusätzlichen Kabel benötigt.

Kolorimeter-Funktion
Die Software besitzt eine Kolorimeter-Funktion, über die direkte Messungen mit dem Farbsensor möglich sind. Die Ergebnisse können in unterschiedlichen Formaten dargestellt werden.

Verschiedene Kalibrierungssets
Verschiedene Kalibrierungen für den Bildschirm eines Monitors lassen sich sofort laden. So können Sie unkompliziert und schnell zwischen verschiedenen Kalibrierungseinstellungen hin- und herschalten, ohne den Monitor neu kalibrieren zu müssen. Jedes Mal, wenn ein Kalibrierungsset geladen wird, kommt es zu einer automatischen Aktualisierung der notwendigen Einstellungen am Monitor und der ICC-/ColourSync-Profile.

Erstellung von Monitorprofilen
Nach der Kalibrierung wird automatisch ein Profil für den Monitor erstellt und es werden äußerst präzise ICC-/ColourSync-Farbprofile angelegt, die das Farbmanagementsystem anschließend automatisch erfasst. Für diese Profile wird die Bradford-Matrix zur Farbwertanpassung verwendet.

Informativ
Wenn die Kalibrierung eines Monitors abgeschlossen ist, wird ein Informationsfenster mit den Kalibrierungsergebnissen angezeigt. Es enthält zahlreiche Angaben zum Bildschirm wie den ermittelten Farbraum, die Optimierung auf Grauwerte, Delta-E und die Leuchtdichtewerte. Zusätzlich werden weitere Angaben zum Bildschirm angezeigt, beispielsweise die Bezeichnung des Modells, die Seriennummer und die Anzahl der Stunden, die das Gerät insgesamt in Betrieb war.

Überprüfung des Kalibrierungsstatus
SpectraView II fragt jeden kalibrierten Bildschirm ab, um festzustellen, ob sich die Einstellungen seit der letzten Kalibrierung verändert haben. Wurden Veränderungen vorgenommen, kann der letzte Kalibrierungsstatus automatisch wiederhergestellt werden.

Flexibel
SpectraView II bietet zahlreiche Funktionen und Optionen, dank denen die Software flexibel in vielen Anwendungsbereichen eingesetzt werden kann. Dazu zählt beispielsweise die vollständige DICOM-Unterstützung zur Darstellung medizinischer Aufnahmen. Die Leuchtdichte des Bildschirms kann entweder auf einen bestimmten Wert oder auf den vom Bildschirm erreichbaren Höchstwert eingestellt werden.

SpectraViewII_ColorimeterFunction
Kolorimeter-Funktion
MultipleCalibrationSets
Verschiedene Kalibrierungssets
Informative
Informativ
Flexibility
Flexibel

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