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KFC

Mehr Umsatz mit Raspberry Pi – digitale Menüboards steigern den Appetit

Die Deutschen lieben schnelles Essen. Im Ranking der größten Unternehmen der Systemgastronomie konnte der Hähnchenspezialist Kentucky Fried Chicken (KFC) Deutschland sein Jubiläumsjahr 2018 sogar mit einem Rekordumsatz starten. Allein im letzten Jahr wurden hierzulande 15 Restaurants eröffnet. Neben weiterer neuer Filialen in Österreich stand außerdem der Markteintritt in der Schweiz auf dem Programm.

Die Lust nach schnell verfügbarem und gleichzeitig abwechslungsreichem Essen außer Haus kurbelt nicht nur die Umsätze an, sondern eröffnet gleichzeitig neue Chancen für Wettbewerber. Auch etablierte Ketten wie KFC müssen sich also etwas einfallen lassen, um sich auf dem Markt zu behaupten und die Anzahl der Gäste weiter zu steigern. Der Hähnchen-Magnat setzt dabei unter anderem auf neue Technologien und Präsentationsmöglichkeiten, um den Appetit der Kunden anzuregen und schnell auf wechselnde Angebote zu reagieren.

Die Anforderungen

„It´s finger lickin´ good”

Mehr als sechsmal pro Jahr ändert KFC das Speisenangebot und die Speisekarte. Dazu kommen täglich wechselnde Menüangebote, Specials und Sonderaktionen. Zum 50. Geburtstag, den die Kette in diesem Jahr hierzulande feiert, plant KFC neben speziellen Aktionsangeboten vor allem die Ansprache neuer, junger Zielgruppen. Darüber hinaus will das Unternehmen noch gezielter auf die individuellen Bedürfnisse der Gäste eingehen.

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Traditionell fand die Produktpräsentation allerdings in Form rotierender Anzeigen oder austauschbarer Plakate und Menükarten statt. Bei mehr als 160 Filialen allein in Deutschland ist der Wechsel der Poster und Karten jedoch zeitaufwendig und teuer. Dadurch bleibt wenig Spielraum, um kurzfristig auf Aktionen aufmerksam zu machen, während des Tagesverlaufs das Speisenangebot zu wechseln oder mit gezielten Angeboten bestehende Kunden und neue Zielgruppen anzusprechen.

KFC entschied sich daher für die Integration digitaler Menüboards in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur m&r Kreativ. Nach intensiver Beratung durch die Marketing-Spezialisten fiel die Wahl auf Lösungen von NEC Display Solutions. „Im Gegensatz zur analogen Alternative betonen digitale Menüboards die moderne Markenpräsenz von KFC“, so Lisa Probst, Leiterin IT bei m&r Kreativ. „Sie ermöglichen einen Mix aus flexiblen Produktpräsentationen, Infotainment und Interaktion mit den Kunden. KFC kann sie dadurch noch besser informieren und ihr Kaufverhalten positiv beeinflussen.“

Die Lösung von NEC

Infos 'rotweiß'

In Zusammenarbeit mit dem Systemhaus IT-Haus GmbH wurden für die digitalen Menüboards im Verkaufsbereich professionelle Large Format Displays von NEC verbaut. Zum Einsatz kamen die Modelle MultiSync® P484 und MultiSync® P404 mit integrierten Raspberry Pi 3 Compute Modulen.

Dank der großen Helligkeit von 700 cd/m² und der Antireflexbeschichtung der Bildschirme wird das Speisenagebot auch bei hellen Umgebungsverhältnissen erstklassig dargestellt. Das moderne und schlanke Design fügt sich perfekt in die moderne Gestaltung der Filialen ein. Der Wiedererkennungswert ist ebenso gesichert, denn mit hoher Farbechtheit lassen sich auch die CI-Farben von KFC – weiß auf knalligem rot – genau darstellen.

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Ein weiteres großes Plus für Fast-Food-Restaurants: Hochwertige Komponenten sorgen dafür, dass die Displays im Dauerbetrieb genutzt werden können. Die anwenderfreundliche und intelligente Management- und Wartungsfunktion gewährleistet eine zentrale Kontrolle der Displays und spart dem Unternehmen Ressourcen und Zeit.

Dank OMi-Schnittstelle ist die Zuspielquelle der Bildschirminhalte bereits nahtlos im Display integriert. Das vereinfacht die Installation der Geräte. Gleichzeitig steigt die Ausfallsicherheit während des Betriebs, da keine Verkabelung zwischen Zuspielquelle und Display mehr erforderlich ist.

„Ein ganz besonderes Highlight sind die innovativen Raspberry Pi 3 Compute Module. Sie sind extrem robust und halten dem 24/7-Einsatz in den Restaurants problemlos stand“, so Probst weiter. „Die NEC Edition der Module überzeugt mit zusätzlichen Funktionen, die speziell auf den Digital-Signage-Einsatz ausgerichtet sind. Die Menüboard-Inhalte bei KFC können so über das Netzwerk aktualisiert und via Playlist zentral gesteuert werden.“ Zu den Features zählen ein erweiterter Speicherplatz, Watchdog-Timer und Echtzeituhr sowie Video-Codec-Unterstützung. Ein weiterer Vorteil: Die Module sind nicht fest eingebaut. Somit lässt sich je nach Bedarf die Rechenleistung flexibel upgraden, um auch zukünftige Anforderungen ideal zu meistern.

Das Ergebnis

Rundum-Sorglos-Menü

Zusammen bieten NEC Display Solutions, m&r Kreativ und die IT-Haus GmbH dem Fastfood-Giganten eine Full-Service-Lösung. Hardware und Logistik sowie die Koordination der übrigen Gewerke wie Strom und Netzwerk sind ganzheitlich abgedeckt. Neben der Montage vor Ort wird für den Betrieb und die Wartung der Software gesorgt sowie Content erstellt und gepflegt.

Das Ergebnis: Mit den neuen digitalen Menüboards sind die Kunden besser informiert, das gesamte Speisenangebot kann in Echtzeit angezeigt, angepasst und punktuell hervorgehoben werden. Während mittags Menüs für den schnellen Hunger prominent sind, regen am Abend die beliebten Buckets oder animierte Produkte den Appetit der Besucher an. Im Sommer lockt ein kühlendes Eis, im Winter ein Heißgetränk Gäste an. Werbemaßnahmen lassen sich je nach Bedarf zielgerecht und flexibel ausstrahlen.

„Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Auch mit 50 Jahren ist KFC eine junge, moderne Marke und soll als solche wahrgenommen werden“, sagt Dr. Thorsk Westphal, Chief Marketing Officer at Yum! Restaurants International, dem Mutterkonzern von KFC. „Geplant ist nun, nach und nach alle Indoor-Poster durch digitale Optionen zu ersetzen, um noch flexibler zu agieren.“ Für die Zukunft ist darüber hinaus ein Austausch der Außeninstallationen denkbar: „Langfristig gesehen streben wir auch eine Modernisierung in diesem Bereich an – gerne wieder mit den gleichen Partnern.“