Standards und Initiativen

TCO  

Die schwedische Organisation TCO ist europaweiter Vorreiter in Sachen umweltfreundlicher Ergonomie. Im Gegensatz zu anderen Zertifizierungsstellen lässt die TCO keine Selbstzertifizierung zu und bietet somit eine wirklich unabhängige Prüfung der Umwelteigenschaften von Produkten.

Dank ihrer erweiterten Ergonomiefunktionen und -technologien erfüllen die Monitore von NEC stets die aktuellen TCO-Normen und stehen auf dem Markt in dem Ruf, ergonomische Trendsetter zu sein. Vor Kurzem erst wurden die Bildschirme unserer EA-, EX- und PA-Serie sowie die Projektoren unserer L-Serie mit dem iF Design Award ausgezeichnet. Die Desktopmonitore von NEC gehörten zu den ersten Produkten, die mit ECO-Modi und einer CO2-Bilanzanzeige ausgestattet waren.

Für die Modelle NP215 und NP410 erhielt NEC die weltweit erste TCO-Zertifizierung für Projektoren. In Einklang mit unserem Engagement für umweltfreundliche Innovationen entspricht die Mehrzahl unserer vorhandenen und neuen Projektoren den TCO-Standards.

Die Zertifizierung berücksichtigt nicht nur ergonomische, sondern auch ökologische Kriterien und die Einstufung durch eine unabhängige, externe Stelle unterstreicht ihre Glaubwürdigkeit.

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  TCO Edge
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Spitzenprodukte ihrer Klasse werden darüber hinaus mit der Auszeichnung „TCO Certified Edge“ bedacht und so für ihre hervorragenden Leistungen in einer ausgewählten Bewertungsgruppe, wie Energieeffizienz, Benutzerfreundlichkeit oder Einsatz von Recyclingmaterialien gewürdigt. TCO Certified Edge ist also eine Zusatzzertifizierung für die führenden Produkte in den Bereichen IT und Nachhaltigkeit.

Jedes Gerät mit der Einstufung TCO Certified Edge genügt sowohl den TCO-Zertifizierungskriterien für seine Produktkategorie, als auch mindestens einem der zusätzlichen Bewertungskriterien für TCO Certified Edge. Die Produkte von NEC entsprechen den Kriterien für einen Monitorstandfuß mit umfassenden Ergonomiefunktionen.

 
Energy Star 6.0  

Energy Star ist ein internationaler Standard zur Bewertung der Energieeffizienz von Konsumgütern.  Für das neue Energy Star-Siegel 6.0 vom Juni 2013 muss eine Energiemanagementfunktion vorhanden sein, mit der sich die Leistungsaufnahme während des Betriebs regeln lässt, und nach 15-minütiger Inaktivität muss sich das Gerät automatisch ausschalten oder in den Ruhezustand wechseln.  Zudem soll die neue Energy Star-Norm mit den Anforderungen der europäischen RoHS-Richtlinie (Beschränkungen für Gefahrenstoffe) vereinheitlicht werden. Die Mehrzahl der vor Juni 2013 auf den Markt gebrachten Produkte von NEC verfügt über die Zertifizierung Energy Star 5.0, während die aktuellen Produkte den Kriterien von Energy Star 6.0 entsprechen.

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Materialien und Richtlinien

REACH  

REACH ist die EG-Verordnung über die Erfassung von Chemikalien und die Information aller maßgeblichen Interessengruppen, um deren sichere Anwendung zu gewährleisten (EG 1907/2006). Sie erstreckt sich auf die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe. Das Gesetz ist seit dem 1. Juni 2007 in Kraft.
Weitere Informationen dazu finden Sie bei der Europäischen Kommission und der Europäischen Chemikalienbehörde.

Die Kandidatenliste hochgradig besorgniserregender chemischer Stoffe (SVHC), deren Erfassung vorgeschrieben ist, wurde erstmals am 28. Oktober 2008 veröffentlicht und wird seitdem regelmäßig aktualisiert. Eine aktuelle Version kann auf der Website der Europäischen Chemiebehörde eingesehen werden.

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Wenn Produkte hochgradig besorgniserregende chemische Stoffe (SVHC) in einer Konzentration von mehr als 0,1 Gewichtsprozent (w/w) enthalten, ist NEC Display Solutions laut REACH verpflichtet, ihren Kunden ausreichend Informationen für eine sichere Verwendung des entsprechenden Produkts zur Verfügung zu stellen.

Desktopmonitore von NEC

Large Format Displays von NEC

Projectoren von NEC

ECOStandards-REACH-Klammer Keins der Produkte und keiner der Artikel dieser Produktfamilie bzw. -gruppe enthält Chemikalien aus der aktuellen Kandidatenliste in einer Konzentration von mehr als 0,1 Gewichtsprozent.
 
  RoHS-Richtlinie 2002/95/EG
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Mit Hilfe dieser Richtlinie soll die Verwendung von Gefahrenstoffen in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) eingeschränkt werden. Sie erstreckt sich im Wesentlichen auf sechs chemische Substanzen: Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle und polybromierte Diphenylether. Alle Produkte, die seit Januar 2006 auf den Markt gebracht wurden, erfüllen die Auflagen von RoHS.

 
RoHS 2-Richtlinie 2011/65/EU  

Bei der RoHS 2-Richtlinie handelt es sich um eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Fassung, die am 21. Juli 2011 Gesetzesstatus erhielt und am 2. Januar 2013 in Kraft trat. Sie betrifft dieselben Chemikalien wie die erste Richtlinie, verbessert jedoch die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen und die Rechtssicherheit. Diese neue Fassung schreibt regelmäßige Neubewertungen vor, um eine allmähliche Ausweitung ihrer Auflagen auf weitere Elektro- und Elektronikgeräte, Kabel und Ersatzteile zu erleichtern.

Ein CE-Zeichen zeigt nun die Einhaltung der Verordnung an und es gibt klare Vorgaben für die RoHS 2-Konformitätserklärung: Heute müssen Verkaufsprodukte mit gültigem CE-Zeichen der RoHS 2-Verordnung (und weiteren CE-Anforderungen) genügen. Dazu zählen die laut CE erforderliche schriftliche Konformitätserklärung (KE) sowie die vom Hersteller erstellten technischen Unterlagen. In der KE sind die maßgeblichen Richtlinien aufgeführt und sie wird von einem Unternehmenssprecher abgezeichnet. Ein CE-Zeichen bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass ein bestimmtes Produkt einen minimalen Schadstoffgehalt aufweist, denn selbst Ausnahmeprodukte im Rahmen von RoHS 2 können ein solches Zeichen tragen.

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  WEEE-Richtlinie
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Bei der RoHS 2-Richtlinie handelt es sich um eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Fassung, die am 21. Juli 2011 Gesetzesstatus erhielt und am 2. Januar 2013 in Kraft trat. Sie betrifft dieselben Chemikalien wie die erste Richtlinie, verbessert jedoch die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen und die Rechtssicherheit. Diese neue Fassung schreibt regelmäßige Neubewertungen vor, um eine allmähliche Ausweitung ihrer Auflagen auf weitere Elektro- und Elektronikgeräte, Kabel und Ersatzteile zu erleichtern.

Ein CE-Zeichen zeigt nun die Einhaltung der Verordnung an und es gibt klare Vorgaben für die RoHS 2-Konformitätserklärung: Heute müssen Verkaufsprodukte mit gültigem CE-Zeichen der RoHS 2-Verordnung (und weiteren CE-Anforderungen) genügen. Dazu zählen die laut CE erforderliche schriftliche Konformitätserklärung (KE) sowie die vom Hersteller erstellten technischen Unterlagen. In der KE sind die maßgeblichen Richtlinien aufgeführt und sie wird von einem Unternehmenssprecher abgezeichnet. Ein CE-Zeichen bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass ein bestimmtes Produkt einen minimalen Schadstoffgehalt aufweist, denn selbst Ausnahmeprodukte im Rahmen von RoHS 2 können ein solches Zeichen tragen.

Endverbraucher und Konsumenten müssen darüber informiert werden, welche elektrischen oder elektronischen Geräte nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen. Zu diesem Zweck wird an geeigneter Stelle auf dem Produkt ein gut sichtbares Symbol mit einer durchgestrichenen Abfalltonne angebracht.

Umsetzung der WEEE-Richtlinie

Die NEC Display Solutions Europe GmbH beteiligt sich seit 2009 aktiv an nationalen und internationalen Arbeitsgruppen, die sich mit der Formulierung und Ausarbeitung von Änderungen der ursprünglichen WEEE-Richtlinie befassen. Seit dem 13. August 2005 sind alle unsere Elektro- und Elektronikgeräte mit einem WEEE-Zeichen (einer durchgestrichenen Abfalltonne) gekennzeichnet. Darüber hinaus melden wir alle unsere Produkte direkt oder über unsere entsprechenden Vertriebspartner bei den nationalen Verzeichnissen an.

Neben der Einhaltung sämtlicher regionaler und nationaler Vorschriften sowie EU-Verordnungen ist die NEC Display Solutions Europe GmbH mit ihrem Green-Vision-Programm eine Selbstverpflichtung zu nachhaltigen Displaylösungen eingegangen. Beispielsweise entsprechen die meisten Desktopmonitore dem TCO-Standard für Bildschirme, der anspruchsvolle Anforderungen hinsichtlich einer einfachen Zerlegung, der Kennzeichnung von Kunststoffen sowie einer eingeschränkten Kunststoffauswahl enthält. Dank der Umstellung auf quecksilberfreie Bildschirme mit LED-Hintergrundbeleuchtung müssen keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Quecksilber beachtet werden. Zudem verfügen wir über ein laufendes Forschungs- und Entwicklungsprogramm, um die Menge an Verpackungsmaterial und Kartonagenfüllung zu verringern und gleichzeitig die Transportsicherheit sowie unseren hervorragenden Kundendienst aufrecht zu erhalten.

 
Die Ökodesignrichtlinie (ErP) 2009/125/EG  

Diese Richtlinie (früher EuP) verfolgt das Ziel, die Umweltbelastung durch energiebetriebene Produkte mithilfe konkreter, energieeffizienter Maßnahmen und Vorgaben für eine umweltgerechte Bauweise zu senken. Neben einer Verringerung des Energieverbrauchs konzentriert sich die Richtlinie auf den gesamten Produktlebenszyklus, von der Produktentwicklung bis hin zur Entsorgung. Bei Displayprodukten werden Faktoren wie Materialverbrauch, Strahlung sowie Materialtoxizität berücksichtigt und von NEC Display Solutions während der Produktentwicklungs- und Produktionsphasen entsprechend umgesetzt.

Die erste ErP-Verordnung, die seit Januar 2010 in Kraft ist, betrifft den Standby- und den Aus-Modus. Im Januar 2013 wurden die Vorgaben für diese beiden Modi verschärft. Ziel der Verordnung ist eine Verringerung des Energieverbrauchs aller Haushalts- und Bürogeräte. Allgemein müssen Produkte im ausgeschalteten Zustand 0 Watt und/oder im Standby-Modus weniger als 0,5 Watt verbrauchen.

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  Energieeffizienz: Energiekennzeichnung von Produkten
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Im Jahr 2010 hat die Europäische Union die Richtlinie 2010/30 / EU erlassen, die besagt dass für bestimmte Produktarten Energie-Labels erforderlich sind. Diesen Etiketten wurde ein Klassifizierungssystem mit Buchstaben von A + bis F zugrunde gelegt. Das Ziel der Energieetiketten ist es, den Verbrauchern die Auswahl energiesparender Produkte zu erleichtern. Dadurch soll auch einen Anreiz für die Industrie geschaffen werden, energieeffiziente Produkte zu entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission: http://ec.europa.eu/energy/en/topics/energy-efficiency/energy-efficient-products

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